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Prolog

Irgendwo in Aventurien. Eisig streicht der Wind um die Häuser des kleinen Weilers. Schon vor einiger Zeit ist die Sonne untergegangen und seit dem sind die Temperaturen beständig gefallen. In den meisten Hütten brennt kein Licht. Wer könnte sich auch in diesen Zeiten Kerzenlicht an Werktagen leisten? Einzig aus der Dorfschänke und der Hütte des Dorfkämmerers dringt mattes, flackerndes Licht. Seit geraumer Zeit steht eine in schwarz gekleidete Gestalt im Schatten des Gasthauses. Immer wieder späht sie nach oben, in den ersten Stock, in dem die Gäste untergrebracht sind. Plötzlich geht dort ein Licht aus, ein Signal auf das die Person anscheinend gewartet hat. Mit geschmeidigen Bewegungen klettert sie an der Hauswand empor. Scheinbar mühelos erreicht sie den ersten Stock und macht sich an dem Fenster zu schaffen. Plötzlich peitscht eine starke Windbö heran, der Einbrecher verlagert sein Gewicht auf das andere Bein, drückt sich näher an die Hauswand. Unglücklicherweise befindet sich hier jedoch eine kleiner Haufen Taubenkot, so dass er den eben noch festen Halt verliert. Solchermassen aus dem Gleichgewicht geraten, greift der junge Mann den nächstbesten Balken, doch dieser gibt nach. Mit einem unterdrückten Schrei stürtzt er einige Meter in die Tiefe und landet unsanft mit dem Gesicht im Dreck. Er dreht den Kopf und stößt einen wüsten Fluch gen Himmel aus. Da tritt der Mond kurz hinter den Wolken hervor und wirft spärlich Licht auf das Gesicht des Unglücksraben: Es ist der vogelfreie Timor ay Arbalista. Mühsam rappelt er sich auf und hinkt um das Gebäude herum zum Eingang. Dabei laufen vor seinem inneren Auge die Vorkommnisse ab, die ihn in diese missliche Lage gebracht haben. Hätte er doch vorige Woche nicht auf den Rat des tulamidischen Arbeitskollegen gehört…

Geschehen

Schauplätze

Dramatis Personae

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Die Schmiede im Tal lex_dsa